Am 2. und 3. Juli 2026 findet an der Universität Bamberg das internationale Symposium „VR- and AI-assisted foreign language learning“ statt. Die Veranstaltung widmet sich aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Virtual Reality, künstlicher Intelligenz und Fremdsprachenlernen.
Das Programm umfasst u.a. Keynotes, Moonshot Sessions und ein World Café. Die erste, hochkarätige Keynote hält Regina Kaplan-Rakowski unter dem Titel „VR-assisted language learning“. Eine interdisziplinäre gemeinsame Keynote von Sophie Jörg und Stefan Ultes widmet sich dem Thema „Bridging AI, VR, and language learning: An interdisciplinary conversation“.

Die vier Moonshot Sessions greifen Zukunftsfragen der fremdsprachendidaktischen Forschung auf:

  • Transformatives Lernen in VR: Sprache, Kommunikation und Kreativität

  • Kultur und Global Citizenship im Zeitalter intelligenter virtueller Welten
  • Didaktische Rahmenmodelle für KI und VR neu denken
  • Sprechpraxis mit KI und VR transformieren
  • Das Symposium bietet Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Weiterentwicklung künftiger Forschungsfragen.

    Ein besonderes Element bildet der Workshop von Studierenden, in dem VR- und KI-gestützte Unterrichtskonzepte aus einem Seminar präsentiert werden. Damit verbindet die Veranstaltung aktuelle Forschungsperspektiven mit Fragen der hochschuldidaktischen Umsetzung und der Professionalisierung zukünftiger Fremdsprachenlehrkräfte.

    Das Symposium ist zugleich ein wichtiger Baustein für die Arbeit des Netzwerks Virtual Reality in der Fremdsprachenforschung und -didaktik. Es schafft einen internationalen Diskussionsraum für aktuelle Forschungsansätze und stärkt den Austausch zu theoretischen, empirischen und didaktischen Perspektiven auf immersives und KI-gestütztes Fremdsprachenlernen.

    Diese Veranstaltung wird von den Universitäten Bamberg (Prof. Dr. Theresa Summer mit Martina Ebenberger, Rebecca Flämig, Claudia Schnellbögl und Michelle Zirkel) und Hannover (Dr. Jennifer Wengler) in Kooperation mit dem Projekt BaTEGS (Dr. Jaroslaw Jasenowski) organisiert. Gefördert wird sie durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, den Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie die DGFF (Deutsche Gesellschaft für Fremdsprachenforschung).

    Hier finden Sie das Programm: